466 Menschen sind 2024 in den italienischen Bergen ums Leben gekommen. Die Zahl ist gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, geht aus CNSAS-Angaben hervor. Der Rückgang beträgt Minus 5,1 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023, als es 491 Todesfälle gab. Im Jahr 2022 waren gab es 504 tödliche Unfälle. 2024 wurden auch 1431 Schwerverletzte, 5288 Leichtverletzte, 4.187 unverletzt Gerettete und 118 Vermisste registriert. <BR /><BR />„Im Dreijahreszeitraum 2022-2024 ist ein stabiler und konstant hoher Trend bei der Gesamtzahl der Rettungseinsätze zu verzeichnen“, heißt es im CNSAS-Bericht. 42.589 Freiwillige waren an den Rettungseinsätzen beteiligt. <h3> Nach italienischen Staatsbürgern waren Deutsche am häufigsten betroffen</h3>Was die Nationalität der Geretteten betrifft, so waren es 80,4 Prozent Italiener, gefolgt von Deutschen (6,8 Prozent), Franzosen (1,6 Prozent) und Österreichern (1 Prozent). Fast die Hälfte der Einsätze findet in den Sommermonaten statt und zwar im Juli (14,4 Prozent der Rettungsaktionen), im August (18 Prozent) und September (8,6 Prozent). <BR /><BR />Das Gebiet, in dem es im vergangenen Jahr zu den meisten Rettungseinsätzen kam, ist Piemont (15,9 Prozent), gefolgt vom Aostatal (14,3 Prozent), von Trentino (11,7 Prozent), Südtirol (10,9 Prozent), der Lombardei (10,4 Prozent) und Venetien (9,2 Prozent). <BR /><BR />Die meisten Unfälle ereigneten sich bei Wanderungen (44,3 Prozent der Fälle), beim Skifahren (14 Prozent), beim Mountainbiking (6,8 Prozent), beim Bergsteigen (5,9 Prozent), beim Pilzsammeln (3,4 Prozent), bei Arbeitstätigkeiten (2,6 Prozent) und beim Erklettern von Felsen (3,6 Prozent).<BR /><BR />Die Hauptursachen für Einsätze im Jahr 2024 waren Stürze, oder andere Ursachen wie schlechtes Wetter (4,1 Prozent), Erdrutsche (1,3 Prozent), Lawinen (0,7 Prozent) und anaphylaktischer Schock (0,4 Prozent).<h3> Ständige Aus- und Weiterbildung notwendig</h3>„Die Analyse bestätigt den ständigen Druck auf das Bergrettungssystem und die Zahlen zeigen, dass eine ständige Vorbeugung, Sensibilisierung und Ausbildung notwendig ist, um die Risiken zu verringern und Unfälle zu vermeiden“, heißt es im Bericht.