<BR />Der Meraner wurde gestern im Amt für Reisepässe und Waffen des Polizeikommissariats in der Passerstadt vorstellig, um den Fund mehrere Waffen aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Dachboden des Hauses seiner Mutter in Obermais zu melden. <BR /><BR />Die Polizisten folgten dem Mann zum Haus der Mutter. Offenbar hatten sie und ihr Sohn seit Jahren den Dachboden nicht mehr betreten – nun, da Umbauarbeiten am Haus anstanden, wollte der Meraner den Dachboden leer räumen und machte die erschreckende Entdeckung. <h3> 2 Pistolen Beretta und eine Mörsergranate </h3>Bei den dort aufgefundenen Waffen handelte es sich um 2 halbautomatische Pistolen vom Typ Beretta sowie eine Mörsergranate – allesamt Kriegsrelikte von vor über 100 Jahren. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1118133_image" /></div> <BR /><BR />Die Beamten stellten bei der genaueren Untersuchung der Waffen, dass die Mörsergranate noch scharf war – und damit noch große Explosionsgefahr von ihr ausging.<BR /><BR /><BR />Aus diesem Grund beschlossen die Behörden die Gegend zu sichern, um beim Abtransport und der Entschärfung der Granate keine Menschenleben aufs Spiel zu setzen. <BR /><BR />Die Sprengstoffexperten brachten die Waffen an einen sicheren Ort, die Granate soll dort entschärft werden, teilte die Quästur in einer Aussendung mit.