<BR /><BR />Die Beamten der Bozner Quästur wurden bei Kontrollen zur Bekämpfung von Drogenhandel in der Landeshauptstadt auf einen Mann aus Nigeria aufmerksam. <BR /><BR />Dieser hielt sich laut einer Aussendung der Staatspolizei im Park der Religionen am linken Eisackufer, südlich der Loretobrücke auf und soll beim Anblick der Ordnungshüter nervös gewirkt haben. <BR /><h3> Wegen Vorfall im Jahr 2023 zu Haftstrafe verurteilt </h3>Die Beamten beschlossen, den Mann einer Kontrolle zu unterziehen und identifizierten ihn. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen 44-jährigen Nigerianer, der nach seiner Festnahme im März 2023 wegen Drogenbesitz mit Verkaufsabsicht zu über 2 Jahren Haft verurteilt worden war. <BR /><BR />Die Quästur beschreibt in der Aussendung auch die Umstände seiner Festnahme im vergangenen Jahr. So war der Nigerianer am Dominikanerplatz in Bozen einer Drogenkontrolle unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann eine Verpackung mit 50 Gramm Heroin in seinem Körperinneren versteckt hatte. <BR /><h3> „Body-Packer-Syndrome“ birgt auch Gesundheitsrisiken </h3>Dabei handelt es sich um eine „Transportmethode“, die auch als „Body-Packer-Syndrome“ bekannt ist. Dabei werden Pakete mit Drogen verschluckt – oder rektal eingeführt. Der Nigerianer hatte sich für Letzteres entschieden. <BR /><BR />Die Transportmethode birgt erhebliche Gesundheitsrisiken: Sollte ein Paket im Körper undicht werden oder platzen, besteht die Gefahr einer tödlichen Vergiftung.<BR /><h3> Über 2 Jahre hinter Gittern, dann Abschiebung </h3>Aber zurück zur Kontrolle im Park der Religionen: Weil er die Haftstrafe noch nicht angetreten hatte, verhafteten die Beamten den Nigerianer und brachten ihn ins Bozner Gefängnis. Er wird voraussichtlich im April 2027 entlassen, dann soll er aber auch noch abgeschoben werden. Denn der Quästor unterschrieb nun auch einen Ausweisungsbescheid. gegen den Nigerianer.