Montag, 01. Mai 2017

Erst Geisterfahrt, dann Tour durch gesperrten Tunnel

Gleich zwei Verkehrsvergehen in einer einzigen Nacht: Nachdem ein 42-jähriger Tiroler in der Nacht auf den 1. Mai bereits fälschlicherweise im Langenertunnel auf der Arlbergschneestraße umgekehrt und in der Folge als Geisterfahrer unterwegs gewesen war, fuhr er auf Vorarlberger Seite auch noch in den gesperrten Arlbergstraßentunnel ein. Dort wurde er von der Asfinag gestoppt.

Den Auslöser zur Chaosfahrt gab wohl ein verrückt spielendes Navigationsgerät.
Den Auslöser zur Chaosfahrt gab wohl ein verrückt spielendes Navigationsgerät. - Foto: © shutterstock

Es war wohl eine nicht enden wollende Chaosfahrt, die ein 42 Jahre alter Tiroler in der Nacht auf den 1. Mai zwischen Vorarlberg und Tirol hinlegte.

Polizeiangaben zufolge fuhr der Mann gegen 1.45 Uhr gemeinsam mit einem Beifahrer auf der S16 von Bludenz Richtung Innsbruck. Dabei dürfte sein Navigationsgerät verrückt gespielt haben, denn es forderte den Mann mehrmals auf, mit seinem Auto umzukehren.

Nachdem er einige Male stehengeblieben war und sich orientiert hatte, fuhr er fälschlicherweise auf die S16 in Richtung Bludenz auf. In der Nordröhre des Langenertunnels kam der Mann dem Umkehr-Wunsch des Gerätes nach, obwohl die Tunnelröhre nur in eine Fahrtrichtung befahren werden darf.

Nach dem Verlassen des Tunnels setzte er seine Fahrt unbeirrt fort und fuhr in den gesperrten Arlbergstraßentunnel ein. Während der Bauarbeiten ist die Sicherheitsanlage im Tunnel deaktiviert. Zum Zeitpunkt der Durchfahrt des Tirolers fanden keine Arbeiten im Tunnel statt.

Ein bei dem Fahrer durchgeführter Alkoholtest verlief negativ. Der Mann wird an die Bezirkshauptmannschaft Bludenz angezeigt.

apa 

stol