Mit großem Interesse und noch größerer Anspannung wurde in den vergangenen Tagen die beginnende Auslieferung des Impfstoffes – hergestellt vom Mainzer Unternehmen Biontech und dem US-Pharmariesen Pfizer – verfolgt. Kein Wunder, ist daran doch die große Hoffnung auf eine baldige Besserung der Pandemiesituation geknüpft. <BR /><BR />In Italien traf das ganz besondere Weihnachtsgeschenk am Freitag ein. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/covid-19-lkw-mit-ersten-impfstoffdosen-ueberquert-den-brenner" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Nachdem der Lkw mit 9750 Dosen am Morgen die Staatsgrenze am Brenner passiert hatte</a>, wurde die Ladung in der Nacht in Rom abgeliefert und am Samstagvormittag ins römische Krankenhaus Spallanzani gebracht. <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/impfstart-in-italien-am-27-dezember-die-1-wird-eine-krankenschwester-sein" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Am Sonntag wird dann eine Krankenschwester als erste den Impfstoff erhalten.</a><BR /><BR /><b>2 Senioren, eine Krankenschwester und ein Immunologe für Südtirol <BR /></b><BR />Nahezu zeitgleich fällt der Startschuss der Kampagne auch in Südtirol. Im ehemaligen Notaufnahmebereich des alten Krankenhauses in Bozen sollen am morgigen Sonntag gegen 10 Uhr die ersten 4 Spritzen mit dem Impfstoff gefüllt und verabreicht werden: an eine Krankenschwester ebenso wie an 2 über 80-jährige Senioren. Der vierte im Bunde ist der renommierte Immunologe Prof. Bernd Gänsbacher aus dem Sarntal.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="598721_image" /></div> <BR /><BR /> Der Arzt, der in den vergangenen Wochen und Monaten diversen Medien nahezu unermüdlich Rede und Antwort gestanden hatte, geht nun mit gutem Beispiel voran. Er selbst hatte die Impfung immer wieder als „beste Waffe gegen Sars-CoV-2“ bezeichnet.