<b>Von Micaela Taroni<BR /></b><BR />An Bord der von Oman Air betriebenen Boeing 737, die um 21.26 Uhr aus Maskat eintraf, befand sich auch Gaia Saponaro, die Ehefrau von Verteidigungsminister Guido Crosetto, gemeinsam mit ihren Kindern. Die Rückkehrer bezahlten den Flug selbst.<BR /><BR />Außenminister Antonio Tajani ordnete in Absprache mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni die Entsendung eines zusätzlichen Teams nach Maskat an. Dieses soll aus Beamten, Carabinieri, Finanzpolizisten und einem Experten des Zivilschutzes bestehen, um die diplomatischen Vertretungen in der Region zu unterstützen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283580_image" /></div> <BR /><BR />Am Terminal 3 in Rom Fiumicino herrschten bei der Ankunft Erleichterung und Rührung. „Ich bin sehr glücklich, zurück zu sein. Es war alles surreal - Bomben und Krieg ganz plötzlich. Jetzt bin ich einfach nur froh“, sagte Tomas, ein Italo-Argentinier, der als Erster italienischen Boden betrat. Heimkehrer berichteten von „zehn Stunden im Taxi durch das Nichts“, bevor sie den Flughafen erreichen konnte. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283583_image" /></div> <BR /><BR />Luca erzählte: „In der Nähe meines Hotels habe ich die Reste einer Rakete gesehen. Wir haben dem Tod ins Gesicht geschaut.“ Er habe mit seiner Familie 1.600 Euro pro Person für die Flugtickets bezahlt. „Aber das Leben ist unbezahlbar“, fügte ein anderer Rückkehrer hinzu.<BR />Arianna schilderte, sie habe mit ihrem Mann und dem vierjährigen Sohn zunächst auf einem Parkplatz geschlafen - „während Drohnen und Raketen über unsere Köpfe hinwegflogen“. Dubai sei wie eine Geisterstadt gewesen, wenn auch sicher. „Jetzt wieder in Italien zu sein, ist wunderschön.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283586_image" /></div> <BR /><BR />Eine Gruppe von 15 Personen war im Rahmen einer vom Firmeninhaber Leonardo Gagliano aus Castelvetrano im süditalienischen Kampanien finanzierten Reise im Oman gewesen. „Die Rückkehr war eine Odyssee“, sagte er. „500 Euro für die Flucht aus Dubai und weitere 1.600 Euro für das Ticket. Ein Skandal, dass uns die Kriseneinheit nicht geantwortet hat.“ Andere hingegen lobten ausdrücklich die Unterstützung der Botschaften.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1283589_image" /></div> <BR /><BR />Für Dienstag ist die Rückkehr von rund 200 italienischen Studierenden geplant, die noch in Dubai festsitzen. Schätzungen zufolge halten sich derzeit etwa 30.000 Italienerinnen und Italiener in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Tausende Reisende in der Region sind wegen Luftraumsperrungen und geschlossener Flughäfen gestrandet - auch wenn der Betrieb in Dubai am Montagabend für eine begrenzte Zahl von Flügen wieder aufgenommen werden sollte.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/krieg%20in%20nahost" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alles zum Krieg in Nahost lesen Sie hier.</a>