Mittwoch, 01. Dezember 2021

Erste Omikron-Fälle in Nigeria bereits im Oktober

In Nigeria sind die ersten Omikron-Fälle bereits im Oktober aufgetaucht. Allerdings sei die neue Variante des Coronavirus erst jetzt bei einer nachträglichen Sequenzierung nachwiesen worden, teilt die Gesundheitsbehörde NCDC am Mittwoch mit.

Hier wird eine Impfung in Ikeja/Negeria vorbereitet.
Hier wird eine Impfung in Ikeja/Negeria vorbereitet. - Foto: © APA/AFP / PIUS UTOMI EKPEI
Es habe sich um Corona-positiv getestete Reisende nach Nigeria gehandelt, deren Proben im Oktober gesammelt worden seien. Weitere Details wurden nicht genannt.

Zudem bestätigten sich laut NCDC zwei aktuelle Verdachtsfälle. Zwei Personen, die vergangene Woche aus Südafrika eingereist seien, seien positiv auf die Omikron-Variante getestet worden.

Die Omikron genannte Virus-Variante B.1.1.529 war erstmals vor einer Woche im südlichen Afrika gemeldet worden und wird von der WHO und den Gesundheitsbehörden weltweit als „besorgniserregend“ eingestuft. Statistiken aus Südafrika deuten darauf hin, dass Omikron deutlich ansteckender ist als bisherige Varianten. Ob sie auch gefährlicher ist, wird derzeit von Wissenschaftern weltweit untersucht.

Vieles bei Omikron erinnert an die Anfangsphase von Delta. Auch von dieser Variante waren zunächst nur wenige Fälle bekannt – und schon kurze Zeit danach bestimmte sie vielerorts das Infektionsgeschehen. Könnte es bei Omikron genauso laufen – oder schlimmer? Omikron trägt so viele Mutationen wie noch von keiner Variante zuvor bekannt, davon allein mehr als 30 beim Spike-Protein, über das das Virus an menschliche Zellen andockt.

apa