„Die Tätigkeiten waren allesamt im Rahmen der Jugendarbeit von Freiwilliger Feuerwehr und Weißem Kreuz. Niemand wurde einer Gefahr ausgesetzt“, stellten die Jugendbetreuer beim Abschluss des 24-Stunden-Dienstes am Sonntagnachmittag fest. Los ging der 24-Stunden-Dienst bereits am Samstag um 14 Uhr.Der motivierte Nachwuchs von Freiwilliger Feuerwehr und Weißem Kreuz richtete jeweils in seinem Gebiet ein Schlaflager ein und kaufte Proviant. Die Alarmierung vonseiten der „Zentrale“, die beim Weißen Kreuz eingerichtet war, ließ nicht lange auf sich warten: Peter Grund versuchte sich als Disponent und gab die Aufträge weiter.Viele Szenarien geprobtIn Prissian musste beispielsweise ein Fahrradfahrer versorgt werden: Bis die Weiß-Kreuz-Jugend eintraf, musste sich die Jugendfeuerwehr um das „Unfallopfer“ kümmern. Anfänglich ein wenig schüchtern, dauerte es nicht lange, und der Nachwuchs stand auf eigenen Beinen und arbeitete den „Einsatz“ ab.Neben Maßnahmen in Erster Hilfe stand die Säuberung der Straße von ausgelaufenem „Öl“ auf dem Programm, das den „Sturz“ verursacht hatte. Bei einem angenommenen Erdrutsch in Haslach, unterhalb der Haselburg, kamen dem Nachwuchs von Feuerwehr und Rettung aus Bozen und Terlan auch die AVS-Bergrettung Bozen/Sarntal und die Hundestaffel des Roten Kreuzes zu Hilfe.Jugend ständig begleitetMeist unverletzte „Patienten“ mussten von der Jugend beruhigt und betreut werden. Aber auch bei diesem „Großeinsatz“ waren Erste-Hilfe-Maßnahmen gefragt. Im Laufe des 24-Stunden-Dienstes, der sich über die Nacht von Samstag auf Sonntag erstreckte, wurden Brände „gelöscht“, einige Verletzte versorgt, Vermisste gesucht, schwangere Frauen fachkundig betreut und Wiederbelebungen (mit Notarztfahrzeug) trainiert.Lehrreiche StundenSogar Keller waren in Bozen und Terlan „unter Wasser“. Fazit des Wochenendes: Die Jugendlichen übten die Zusammenarbeit und Kameradschaft untereinander und zwischen Weißem Kreuz und Feuerwehr. Sie lernten die Rettungskette und Notrufinfos kennen und erlebten spannende Stunden, bei denen der Spaß natürlich nicht zu kurz kam. Der Nachwuchs wurde von den Betreuern und gut ausgebildeten aktiven Feuerwehrleuten und Mitgliedern des Weißen Kreuzes begleitet.Die Gruppe der realistischen Unfall- und Notfalldarstellung des Weißen Kreuzes sorgte für das realistische Schminken der Übungsopfer. In Prissian schaute beim Dienst auch Bautenlandesrat Florian Mussner vorbei.fm