Montag, 14. September 2020

Erster Corona-Fall an Bozner Oberschule

Eine Woche nach dem vorgezogenen Schulstart in Südtirol wurde am Montag ein erster Coronavirus-Fall an einer Bozner Oberschule gemeldet.

Die Klassenkameradinnen und -kameraden des Schülers wurden ebenfalls unter Quarantäne gestellt.
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Die Klassenkameradinnen und -kameraden des Schülers wurden ebenfalls unter Quarantäne gestellt. - Foto: © APA (dpa) / Arne Dedert
Bei dem positiv Getesteten handelt es sich um einen Schüler der Technologischen Fachoberschule „Max Valier“ in Bozen.

Die gesamte Klasse, insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler, wurde als erste Maßnahme für 14 Tage unter Quarantäne gestellt, ebenso 4 Lehrpersonen, die während des Unterrichts am Pult sitzend ihre Maske abgenommen haben.

Jene Lehrpersonen, die während des gesamten Unterrichts die Maske getragen haben, sind von den Maßnahmen ausgenommen.

Die Desinfizierung des Klassenraums sowie jenen Bereichen der Schule, in denen sich der Schüler mehr als 15 Minuten lang aufgehalten hat, ist im Gange. Weitere Schritte werden nun geprüft.

Ob alle oder nur einige bestimmte Mitschüler nun getestet werden, obliegt dem Südtiroler Sanitätsbetrieb.

Der Fall steht im Zusammenhang mit dem Infektionsherd in der Wurstfabrik „Grandi Salumifici Italiani“ in Klausen.

Erst vergangene Woche war ein Kindergartenkind in Innichen positiv getestet worden, auch hier wurden mehrere Kinder sowie Betreuer in Quarantäne geschickt.

STOL hatte mit Kindergartendirektorin Sigrid Hasler über den Fall und die Maßnahmen gesprochen.

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liz

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