Dienstag, 26. Dezember 2017

Erster Todestag von Bischof Karl Golser

Anlässlich des ersten Jahrtages des Todes von Bischof Karl Golser findet am Samstag um 9 Uhr im Dom von Brixen ein Gottesdienst statt.

Vor einem Jahr ist Bischof Karl Golser an seinen Leiden gestorben.
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Vor einem Jahr ist Bischof Karl Golser an seinen Leiden gestorben. - Foto: © D

Als einen Bischof, der das Bischofsamt mit Freude ausgeübt hat, dabei ungezwungen auf die Menschen zuging, offen Stellung bezog und sein Motto „Christus unser Friede“ zu den Menschen bringen wollte, hat man Karl Golser in den knapp 2 Jahren als Diözesanbischof erlebt.

Größte Herausforderung: Sinkende Zahl der Priester

In der sinkenden Zahl der Priester sah Bischof Karl Golser eine der größten Herausforderungen für die Ortskirche. Er selbst ließ keine Gelegenheit aus, um Zeit zum Gespräch mit den Priestern zu finden. Er hat unter anderem die Weiterbildungsangebote für die Priester besucht und die Organisation von Einkehrtagen veranlasst.

Als Herzensanliegen kann sein Einsatz für die Ökumene angesehen werden, weshalb er innerhalb der regionalen Bischofskonferenz von Nord-Ost-Italien zum Präsidenten der Kommission für Ökumene und interreligiösen Dialog gewählt wurde.

Außerordentlich war auch sein Engagement für die Schöpfungsverantwortung, was ihn in manchen Medien den Titel „Öko-Bischof“ einbrachte. Besonders gerne war Bischof Karl Golser außerdem bei kranken Menschen.

An Parkinsonsyndrom erkrankt

Diözesanbischof Karl Golser erkrankte an einem atypischen Parkinsonsyndrom. Sein Rücktritt aus Gesundheitsgründen erfolgte im Rahmen jener Pressekonferenz am 27. Juli 2011, bei der Bischof Golser selbst den Namen seines Nachfolgers, Ivo Muser, bekannt gab.

Am 25. Dezember 2016, mitten in der Heiligen Nacht, ist der emeritierte Bischof Karl Golser in seiner Wohnung in Brixen gestorben.

stol 

stol