Zuccarella aus Giussano bei Mailand hatte seinen Antrag im November 2025 gestellt. Bis zur Durchführung vergingen 290 Tage – doppelt so lange wie die in den regionalen Richtlinien vorgesehene Höchstdauer von 145 Tagen.<BR /><BR />Nach monatelangem Warten, Aufforderungsschreiben und einem Eilantrag beim Gericht wurde der assistierte Suizid schließlich umgesetzt. Der Gesundheitsdienst stellte medizinisches Personal, Medikamente und die notwendige Ausstattung bereit und organisierte auch den Ort der Durchführung.<BR /><BR />Zuccarella hatte zudem verfügt, seinen Körper nach seinem Tod der wissenschaftlichen Forschung zu spenden.<BR /><BR />Der Verband Luca Coscioni, der sich für die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung, Bürgerrechte und Selbstbestimmung am Lebensende einsetzt, fordert unterdessen die Verabschiedung des Volksbegehrens „Liberi subito“, um künftig lange Wartezeiten bei solchen Verfahren zu vermeiden.