Samstag, 08. August 2015

Erster Weltkrieg: Schützen stellten Kreuze an ehemaliger Front auf

Schützen aus dem „Alten Tirol“ haben am Samstag in Südtirol und dem Trentino 70 Stahlkreuze zum Gedenken an die Südfront im Ersten Weltkrieg aufgestellt.

Archivbild
Archivbild

An die „Front 1915-2015“ erinnerten zahlreiche Feldmessen, Gedenkakte und Gedenkwanderungen.

Das Ziel dieses Gedenkprojekt ist nach Angaben des Südtiroler Schützenbundes, den Vorläufern der heutigen Schützenkompanien, den Tiroler Standschützen, würdig zu gedenken.

Sie hatten vor 100 Jahren Tirol in einem Gebirgskrieg gegen den Angriff des Königreiches Italien verteidigt.

Das Aufstellen der Kreuze ist der Höhepunkt einer Reihe von Gedenkveranstaltungen der Schützen zum Ersten Weltkrieg.

Gesegnet wurden sie bei einem Festakt am Bozner Waltherplatz im vergangenen April.

Standschützen aus der früheren „Gefürsteten Grafschaft Tirol“ waren im Ersten Weltkrieg nicht nur an der „Südfront“, sondern auch in Galizien, im heutigen Polen und der Ukraine, und in Serbien im Einsatz.

Die Kreuze stehen nun entlang der ehemaligen Frontlinie vom Stilfser Joch bis zum Hochspitz in den Karnischen Alpen.

Geländepunkte sollen die vordersten Linien, Erstbegräbnisstätten, Hilfsplätze, Verkehrsknotenpunkte, Warenlager und Sammelplätze repräsentieren, wichtige Örtlichkeiten, an denen die Standschützen im Einsatz waren.

apa

stol