Donnerstag, 18. Juni 2015

Erstes Quartal 2015: Ungewöhnlich hohe Sterberate

Die aktuelle Studie des Landesinstituts für Statistik ASTAT zeigt, dass in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 die Sterberate ungewöhnlich hoch lag.

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Foto: © shutterstock

In den ersten drei Monaten des Jahres wurden in Südtirol 1.306 Geburten in den Melderegistern verzeichnet, was rund zwei Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres sind. 

Gleichzeitig stiegen die Todesfälle um 18,8 Prozent auf 1.310 an.

"Damit übertrifft ihre Zahl erstmals seit dem letzten Weltkrieg jene der Lebendgeborenen", schreiben die Experten der ASTAT. Sowohl Geburtenrate als auch Sterberate liegen bei 10,2 je 1.000 Einwohner.

 

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Am 31. März 2015 zählte Südtirols Wohnbevölkerung 518.935 Personen, 417 mehr als zum Jahresende 2014. Der Bevölkerungszuwachs wurde jedoch ausschließlich vom Wanderungsüberschuss bestimmt: 

"Zwischen Jänner und März 2015 haben 3.951 Personen ihren Wohnsitz in eine Gemeinde Südtirols verlegt, während 3.530 abwandern. Das ergibt einen Wanderungszuwachs von 421 Personen im Dreimonatszeitraum. Größtenteils handelt es sich um Binnenwanderungen, während 28,7 Prozent auf die internationalen Migrationsflüsse entfallen."

Auch die Eheschließungen stagnieren, wie die Statistik zeigt: 220 Paare gaben sich das Ja-Wort; nur geringfügig mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

stol