Samstag, 12. August 2017

Erzählen, auch wenn es immer noch schmerzt

Mila Longon-Sirianni erzählt in einem ausführlichen „Dolomiten“-Interview über das Erbe ihres zu Tode gefolterten Vaters Manlio, das dramatische Schicksal der Familie, ihre Kindheitserinnerungen und die Solidarität, die sie erfahren durfte – auch in Südtirol.

Manlio Longon und seine Tochter Mila Longon-Sirianni. - Fotos: Privat
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Manlio Longon und seine Tochter Mila Longon-Sirianni. - Fotos: Privat

Als der Vater Manlio Longon am 31. Dezember 1944 im Keller des IV. Armeekorps in Bozen von den Nazis zu Tode gefoltert wird, ist Mila Longon-Sirianni 3 Jahre alt.

Lange hat die einzige noch lebende Tochter des italienischen Widerstandskämpfers über das Schicksal ihrer Familie geschwiegen – aus Anstand und aus Ehrfurcht vor einem Mann, der seinem Gewissen gefolgt ist.

73 Jahre nach der Ermordung des Bozner Ehrenbürgers will Mila Longon nun erzählen, die Erinnerung wach halten, auch wenn es immer noch weh tut. Und sie hat viel zu erzählen im „Dolomiten“-Interview.

D/mc

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es auf einer Doppelseite der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol