<BR />Gerade einmal 10 Speed-Check-Säulen gibt es laut Verkehrsstadtrat Hannes Niederkofler auf Brunecker Stadtgebiet. <BR /><BR /><BR /><embed id="dtext86-65062076_quote" /><BR /><BR />„Wir waren in der Vergangenheit eher zurückhaltend beim Aufstellen dieser Geräte. Jeder hätte gerne eine solche Säule vor seiner Haustür, aber keiner will dann in der Nachbarschaft geblitzt werden“, sagt Niederkofler. Man warte nun die Richtlinien zum Dekret ab, um zu sehen, in welchen Bereichen – etwa Schulnähe oder bei stark genutzten Fußgängerübergängen – die Speed-Check-Boxen weiter zulässig sein werden. Niederkofler geht aber davon aus, dass wohl mehr als die Hälfte der Säulen in Bruneck abgebaut werden müssen. „Außer es wird alles wieder geändert, was in Italien gar nicht so selten wäre.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-65062200_quote" /><BR /><BR />In Innichen sieht man vor allem 2 Radarboxen gefährdet. „Das sind jene in der 30er-Zone“, sagt Bürgermeister Klaus Rainer. Eine stehe beim Minigolf. „Hier überqueren vor allem im Winter viele Kinder und Erwachsene die Straße, die nach Sexten führt, um zum Lift zu gelangen. Die Speed-Check-Box steht hier nicht, um abzukassieren, sondern um die Geschwindigkeit auf ein erträgliches Maß zu bringen und die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten“, sagt Rainer. Selbiges gelte für die Radarsäule beim „Forsthaus“ in der Nähe des Unternehmens Senfter. Hier handle es sich um eine Wohnbauzone, in der viele Kinder zirkulieren. Rainer hält mit seiner Meinung über das Dekret nicht hinterm Berg. „Es geht uns nicht ums Geldmachen, dann gäbe es schon andere Methoden.“ Es gehe allein um die Sicherheit, Dekrete wie jenes von Salvini seien nur populistisch. <BR /><BR /><embed id="dtext86-65062205_quote" /><BR /><BR />Auch in Sand in Taufers sind laut derzeitigem Stand 2 Radargeräte vom Dekret betroffen – in der Tauferer Straße im Dorfzentrum und in der Wiesenhofstraße. „Es handelt sich um 2 gefährliche Stellen, an denen die Radarsäulen die Sicherheit der Fußgänger und der Kinder gewährleisten“, sagt Bürgermeister Josef Nöckler. Auch er hat zum Salvini-Dekret eine klare Meinung. „Wenn jetzt etwas passiert, weil viel zu schnell gefahren wird, dann wird wohl Salvini die Verantwortung übernehmen.“ Nöckler verweist darauf, dass die Radargeräte auch von den Anrainern verlangt werden, um die Straßen vor ihren Häusern sicherer zu machen. „Wir werden uns mit den Behörden in Verbindung setzen, um zu verstehen, wie die Detailregelungen zu diesem Dekret ausschauen“, sagt der Sandner Bürgermeister.