Sonntag, 01. November 2015

"Es ist nicht egal, was man aus seinem Leben macht"

Zum Hochfest Allerheiligen hat Diözesanbischof Ivo Muser die Gläubigen ermahnt, besser und bewusster zu leben.

Bischof Ivo Muser beim Segnen der Gräber im Friedhof von Bozen. - Foto: Diözese BZ-BX
Badge Local
Bischof Ivo Muser beim Segnen der Gräber im Friedhof von Bozen. - Foto: Diözese BZ-BX

Bischof Ivo Muser hat am Allerheiligentag die Pfarrei Tisens besucht. Nach dem Pontifikalamt in der Pfarrkirche weihte er den erweiterten Teil des neuen Friedhofs und segnete die modern gestaltete Leichenkapelle in der alten Volksschule. 

Dann feierte Muser mit zahlreichen Gläubigen eine Wortgottesfeier im Friedhof von Bozen, segnete die Gräber und ermutigte dazu, die Hoffnung auf das Ewige Leben zu erneuern.

„Das Geheimnis des Todes lehrt uns besser, bewusster zu leben“, sagte Bischof Ivo Muser. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Erinnerung an die Verstorbenen dazu führen soll, nach dem Grund der christlichen Hoffnung zu fragen. „In dieser Feier – so Bischof Muser – können wir uns über den Sieg des Lebens über den Tod bewusst werden. Der Garant dieses Sieges ist Jesus Christus, der auferstandene Herr.“

In diesem Zusammenhang mahnte der Oberhirte, dass es nicht gleichgültig sei, wie man lebt und was man aus dem eigenen Leben macht. „Es geht nicht um ein Angstmachen, sondern um ein Ernstnehmen, dass wir ohne die Hoffnung wirklich verloren sind, dass wir ohne den Retter rettungslos sind, dass es ohne Gott keinen Trost, keinen Halt, keine letzte Versöhnung gibt – für unsere Verstorbenen und für uns, die wir noch auf dem Weg sind.“

Im Anschluss an die Wortgottesfeier segnete Bischof Ivo Muser die Gräber.

stol

stol