Am 28. April wird der Schlachthof an die neue Führung Kovieh übergeben. Wann diese den Betrieb aufnimmt, ist laut Geschäftsführer Martin Tröger aber ungewiss.<BR /><BR />Als letzten Sommer die Bombe platzte und der Betrieb am Bozner Schlachthof wegen jahrelang verschleppter Wartungsarbeiten eingestellt werden musste, bekamen es plötzlich alle eilig. Rasch sollten die Eingriffe erledigt werden, nachdem die Rinderlinie ab Juli, alle anderen Schlachtungen ab August eingestellt worden waren. Erst sollte es im November wieder losgehen, dann im Februar und zuletzt zur Versteigerung der Osterochsen im März. Geworden ist daraus nichts, doch jetzt gibt es zumindest Termine. <BR /><BR />Morgen hätte der Kleintierzuchtverband, der den Schlachthof jahrzehntelang unter schwierigsten Bedingungen geführt hatte, seine Aufgabe als Verwahrer los sein sollen, die Übergabe an die neue Führung Kovieh erfolgen. Jetzt wird es der 28. April. „Allemal sind die Arbeiten fertig“, sagt Konder.<BR /><BR />Das heißt aber nicht, dass mit einer unmittelbaren Eröffnung des Betriebs zu rechnen ist. „Ich will mich da nicht festlegen“, sagt Kovieh-Geschäftsführer Martin Tröger. Man unterschreibe erst, wenn man den vollen Wissensstand über den Zustand der Anlage habe. Zudem gelte es, Personal zu finden, denn das bisherige hat sich offenbar anderweitig orientiert oder ist in Pension gegangen. Auch von einem neuen EDV-System ist die Rede. Kurzum: Nichts Genaues weiß man nicht. Es wird wohl Juni werden, bestenfalls.