Landeshauptmann Arno Kompatscher machte nach der Sitzung der Landesregierung darauf aufmerksam, dass das ESF-Programm zwar für die Jahre 2014 bis 2020 gelte, allerdings erst 2015 in Kraft treten könne. "Diese Verzögerung ist keine, die auf Südtirol beschränkt ist, sondern eine, die für ganz Europa gilt.“ Der nächste Schritt im Genehmigungs-Iter sei die Übermittlung nach Brüssel, die innerhalb des Jahres erfolgt.Die Priorität liegt bei Maßnahmen, die Bildung, Ausbildung und Weiterbildung fördern. In diese fließen rund 40 Prozent der Mittel, ein weiteres Drittel in die Beschäftigungs-Achse, 20 Prozent in die Bekämpfung von Diskriminierung und Armut sowie rund drei Prozent in die Effizienz der Verwaltung. Insgesamt werden in den sieben Jahren bis 2020 an Mitteln aus dem ESF und entsprechenden Kofinanzierungsmitteln rund 144 Millionen Euro zur Verfügung stehen.