Dienstag, 29. Juni 2021

„Essen auf Rädern“ ohne Pause im Pustertal

Trotz der Covid-Pandemie im Jahr 2020 wurden 400 Menschen im Pustertal von freiwilligen Helfern und Mitarbeitern der Bezirksgemeinschaft täglich mit einer warmen Mahlzeit beliefert. Der Dienst erwies sich für die pflegebedürftigen älteren Menschen in der kontaktarmen Zeit als besonders wichtig.

Die Arbeit der Freiwilligen ist eine wertvolle Stütze.
Badge Local
Die Arbeit der Freiwilligen ist eine wertvolle Stütze. - Foto: © Bezirksgemeinschaft Pustertal
Im ersten Lockdown 2020 wurden die Mahlzeiten wegen der restriktiven Bestimmungen nur von den Fachkräften der Hauspflege zugestellt. Ab August 2020 konnten die 150 Freiwilligen wieder ihren Dienst aufnehmen.

Besonders großen Herausforderungen mussten sich die Koordinatorinnen der Hauspflege stellen. Die Organisation des Dienstes musste sich den stets veränderten Hygienebestimmungen anpassen. Das Pflegepersonal der Hauspflege stand dabei über mehrere Monate stark unter Druck.

Im vergangenen Jahr 2020 wurden 52.000 Mahlzeiten am Wohnort der Betreuten zugestellt. 30.000 wurden dabei von den Freiwilligen verteilt. In den vorhergehenden Jahren lieferten die Freiwilligen rund 95 Prozent der Mahlzeiten. Die Zustellung von „Essen auf Rädern“ wurde im Frühjahr 2021 in der bewährten Form fortgesetzt und dabei konnten auch die Beziehungen der Freiwilligen zu den Betreuten wieder mehr gepflegt werden.

Robert Alexander Steger, Präsident der Bezirksgemeinschaft Putertal, zieht eine positive Bilanz: „Essen auf Rädern ist mehr als das Zustellen von Mahlzeiten. Die sozialen Kontakte, die dabei entstehen, sind für die Menschen zu Hause von großer Bedeutung. Ich danke den vielen freiwilligen Helfern, die Tag für Tag ehrenamtlich unterwegs sind, denn sie sind eine wertvolle Stütze unserer Gesellschaft.“

stol