Dienstag, 15. März 2016

Ester Quici ist frei, muss sich aber wegen Mordes verantworten

Fast ein Jahr ist es bereits her, dass Alessandro Heuschreck (50) tot in der Bozner Wohnung gefunden wurde. Seine damalige Lebensgefährtin Ester Quici (34) muss sich nun in einem Hauptverfahren wegen Mordes verantworten. Das wurde am Dienstag bei der der Vorverhandlung entschieden. Dennoch ist Quici ab jetzt frei.

Ester Quici, die am Dienstag selbst nicht vor Gericht erschien (Archivbild), muss sich wegen Mordes verantworten.
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Ester Quici, die am Dienstag selbst nicht vor Gericht erschien (Archivbild), muss sich wegen Mordes verantworten. - Foto: © STOL

Vorverhandlungsrichter Walter Pelino hatte das Wort - und sprach sich dafür aus, dass sich die Tatverdächtige Ester Quici vor einem Schwurgericht verantworten muss.

Laut Staatsanwältin Daniela Pol hat sich Heuschrecks Verlobte des Mordes schuldig gemacht (STOL hat berichtet). Die Gutachter der Staatsanwaltschaft waren nach der Autopsie zur Überzeugung gelangt, dass sich Heuschreck zumindest 2 der über 10 Messerstiche nicht selbst zugefügt haben könne.

Zur Bluttat war es am 21. März 2015 gekommen. Der 50-Jährige war in seiner Wohnung in der Bozner Freiheitssraße 50 am Samstagabend in einer Blutlache tot aufgefunden worden. 

In der Bozner Freiheitsstraße 50 kam es zur Bluttat. Foto: Dlife

Ester Quici hatte die Notrufzentrale verständigt - allerdings erst, als es bereits zu spät war. Heuschreck war vor dem Eintreffen des Notarztes verblutet.

Quicis Verteidigung pocht weiter darauf, dass keine Tötungsabsicht bestand und dass sich Heuschreck die Verletzungen selbst zugefügt habe. Deren Gutachter befanden, dass keine von Heuschrecks Verletzungen für sich allein tödlich gewesen sei.

In Freiheit

Nun kommt es also zum Hauptverfahren. Quici selbst, die seit Mai 2015 eine Elektro-Fessel trug (STOL hat berichtet), wurde aus dem Hausarrest in die Freiheit entlassen.

stol

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