Dienstag, 06. Februar 2018

Etsch: Uferpflege von Meran bis Salurn

10 Mannschaften der Wildbachverbauung haben an der Etsch und ihren Seitenbächen zwischen Meran und Salurn mit den jährlichen Uferpflegearbeiten begonnen. Im Falle von Hochwasser ist man damit gerüstet.

Heute zeigen sich die Ufer der Etsch deutlich dichter bepflanzt als noch vor einigen Jahrzehnten. - Foto: lpa
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Heute zeigen sich die Ufer der Etsch deutlich dichter bepflanzt als noch vor einigen Jahrzehnten. - Foto: lpa

Die Zuständigkeit der Etsch ging vor 18 Jahren an das Land über. Seither kümmert sich die Wildbachverbauung um Uferpflge du Instandhaltungsarbeiten: Dazu werden zu hohe Bäume abgeholzt, zu dichter Pflanzenbewuchs durchforstet oder entfernt und oft meterhohe Sandbänke abgetragen. Der Etsch wird dadurch mehr Platz eingeräumt, was wiederum Hochwasser entgegenwirkt, erklärt der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Rudolf Pollinger.

Vor wenigen Jahrzehnten wurde die Vegetation an der Etsch beweidet oder abgebrannt – was letztlich verboten wurde. Dies führte rasch zu einer dichten Vegetation entlang des UIfers.

Noch im Jahre 1972 war die Etsch frei von Bäumen und großen Sträuchern. - Foto: lpa

Zu den Pflegearbeiten, die daraufhin in die Wege geleitet wurden, gehört auch das Mähen der Dammböschungen und des Schilfröhrichts an den Böschungen auf der Innenseite des Flusses.

stol

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