Biegen, Verstärken, Prüfen... das sind die nötigen Schritte, um die Etschbrücke in Laas wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei ist das Ganze noch längst nicht gegessen, denn es gibt Faktoren, die ineinandergreifen müssen, damit die Sanierung zum Erfolg wird.<BR /><BR /><BR />Das Etschbrücken-Missgeschick hat traurige Berühmtheit im ganzen Land erlangt und für einigen Missmut in der Bevölkerung gesorgt. Immer noch kann sie von Autos und Lkw nicht genutzt werden, lediglich für Fußgänger und Radler wurde eine Übergangslösung geschaffen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1335828_image" /></div> <BR />Das Thema ist heiß und daher wurde auch im Gemeinderat darüber gesprochen. Die Bürgerliste stellte eine Anfrage, Bürgermeisterin Verena Tröger klärte die Ratsmitglieder darüber auf, was geplant ist bzw. wie der Stand der (Sanierungs-) Dinge ist – und sie nannte einen zeitlichen Rahmen für die Instandsetzung. Dies allerdings mit gebührender Vorsicht, denn es gibt gar einige Rahmenbedingungen, welche die Gemeinde nicht direkt beeinflussen kann – und daher ist die Zurückhaltung angebracht und nachvollziehbar.<h3> Im Laufe des heurigen Jahres</h3>Im Laufe des heurigen Jahres jedenfalls soll die Etschbrücke vollständig benutzbar sein. Dieser Zeitplan dürfte auch einen zeitlichen Puffer vorsehen, denn wenn alles klappt wie gewünscht und geplant, könnte das Ganze auch schneller ablaufen. <BR /><BR />Was ist konkret vorgesehen? Das sichtbare Statikproblem an der Brücke ist ja bekanntermaßen der verbogene Obergurt und dieser soll noch im Juli zurechtgebogen werden. Wenn das klappt, soll die Brücke insgesamt verstärkt werden, erklärt die Bürgermeisterin. Der ganze Weg ist mit „Wenn“-Faktoren gepflastert, denn nur wenn diese Verstärkung auch nach Plan klappt, könnten die ausständigen Beton- und Asphaltarbeiten angegangen werden. <h3>Technische Abnahme und die Kostenfrage</h3>Und – wenn – das dann auch noch gut verläuft, steht die technische Abnahme des Bauwerks bevor; das wäre dann der letzte technische Schritt vor der effektiven Inbetriebnahme. <BR /><BR />Schwierig ist das Thema nicht nur, weil die Brücke nicht benutzbar ist, sondern weil auch mögliche Zusatzspesen zu klären sind, welche mit der Sanierung naturgemäß einhergehen. Hierzu sagt die Laaser Bürgermeisterin nach wie vor, dass sie davon ausgehe, dass der Gemeinde keine zusätzlichen Kosten entstehen, Versicherungen seien aktiviert worden. Damit die Gemeinde gut argumentieren kann, sei auch rechtliche und technische Unterstützung beauftragt worden, sagt Tröger und hofft, dass das Ganze ein gutes Ende nimmt – ohne Wenn und Aber.