Rund einen Viertelkilometer lang ist der baufällige Abschnitt des Etschdamms. "Betroffen ist das Teilstück unterhalb der Etschbrücke im Zentrum von Goldrain, vor allem aber jenes entlang des Fußballplatzes, wo der Damm zum Teil sogar eingestürzt ist", erklärt dazu Rudolf Pollinger, Direktor der Landesabteilung Wasserschutzbauten. "Der neue Damm wird auf einem Fundament aus Steinen und Beton ruhen, während der obere Teil des Damms aus Zyklopensteinen bestehen wird", so Amtsdirektor Mauro Spagnolo. Um auch weiterhin einen Zugang zur Etsch zu ermöglichen, wird die Böschung des Damms möglichst sanft zum Fluss hin abfallen. "Selbstverständlich wird der Damm - einmal errichtet - auch wieder bepflanzt", betont Spagnolo, der nicht nur das Projekt ausgearbeitet hat, sondern auch die Bauleitung übernimmt.Kosten wird die Sanierung der Landesabteilung Wasserschutzbauten rund 260.000 Euro.