Bereits am Vortag hatte die Ehefrau die Carabinieri angerufen und geschildert, in der Nacht auf Sonntag von ihrem Partner geschlagen worden zu sein. Daraufhin rückte eine Streife zum Haus des Paares aus, um einzugreifen, wie die italienische Tageszeitung „Alto Adige“ berichtet.<BR /><BR />Als die Carabinieri am Wohnort des Paares im Etschtal eintrafen, befand sich dort lediglich die Ehefrau. Ihr Mann war mit dem gemeinsamen Hund verschwunden.<BR /><BR />Die Frau bekräftigte gegenüber den Einsatzkräften, geschlagen worden zu sein. Sichtbare Verletzungen habe sie allerdings nicht aufgewiesen. Sie habe erklärt, selbstständig in ein Krankenhaus gehen zu wollen, um sich untersuchen und einen entsprechenden Befund ausstellen zu lassen.<BR /><BR />Zudem erklärte die Frau, dass sie sich ernsthafte Sorgen gemacht habe. Ihr Partner, der den Ordnungskräften wegen Alkoholproblemen bekannt ist, sei nach einem Streit mit dem gemeinsamen Hund aus dem Haus geflüchtet. Dabei habe er gedroht, den Hund zu töten.<BR /><BR />Die Frau beabsichtigt, Anzeige zu erstatten. Eine Unterbringung in einer geschützten Unterkunft lehnte sie hingegen ab.<h3> Kettensäge als Einschüchterungsversuch</h3>Am Tag nach dem Notruf der Frau kehrten die Carabinieri gegen 20 Uhr zum Haus des Paares zurück. Dort trafen sie schließlich den 40-Jährigen an. Der Mann ging daraufhin zu seinen Werkzeugen und holte eine Kettensäge – offenbar wollte er die Einsatzkräfte damit davon abhalten, einzuschreiten.<BR /><BR />Die Carabinieri ließen sich nicht einschüchtern. Sie beruhigten den Mann, überwältigten ihn und brachten ihn anschließend in die Kaserne. Dort wurde der 40-Jährige verhaftet. Die Ermittlungen sind weiterhin im Gang.