Seit die Tricksereien des Duos Laimer/Rainer offenkundig wurden, spricht im Südtiroler Stromstreit alles von einem außergerichtlichen Vergleich zwischen der SEL und den geschädigten Parteien.Da sich Schlichter Giuseppe Caia nicht gerade als großer Wurf entpuppt habe, meint die Tageszeitung „Dolomiten“ in ihrer Freitagausgabe, wurde der Landeshauptmann von seiner Partei verpflichtet, selbst an die Front zu gehen.Durnwalder schreitet ein: Treffen mit VEK-Präsident PlanggerLeichte Bewegung ist an der Vinschger Front zu vermelden.Durnwalder bietet den Vinschgern ein Drittel des SEL-Anteils (60 Prozent) an der Konzession Laas. „Wir hingegen wollen 30 Prozent der ganzen Konzession“, sagt Albrecht Plangger.In einer Woche sieht man sich wieder. Inzwischen sollen finanztechnische Aspekte geklärt sein.Eisackwerk will SEL auf 200 Millionen Euro verklagenMit dieser Ausbeute sind die Vinschger aber besser dran, als die private Eisackwerk GmbH.Wie durchsickerte, soll Durnwalder auch ihr 30 Prozent vom SEL-Anteil (60 Prozent) an der Konzession St. Anton angeboten haben.Privatier Frasnelli soll davon nicht angetan gewesen sein.In Bälde dürfte der SEL eine Schadensersatzforderung über rund 200 Mio. Euro auf den Tisch flattern.Verklagen die Etschwerke die Landesräte?Die Etschwerke haben der SEL vor einem Monat eine Schadensersatzforderung von 807 Mio. Euro zugestellt.Am Donnerstag beriet der Verwaltungsrat in einer fünfstündigen Marathonsitzung darüber, einen Schritt weiter zu gehen und diese enorme Forderung jedem Landesrat persönlich zuzustellen.Ausgenommen davon soll nur Elmar Pichler Rolle sein, der bei den damaligen Entscheidungen der Landesregierung nicht dabei war.Dabei würden die Landesräte zu persönlich Beklagten.bv/D______________________________________________________________________________Ob und wenn ja, wann die Landesräte nun tatsächlich persönlich zur Rechenschaft gezogen werden, lesen Sie in der Freitagausgabe der Tageszeitung „Dolomiten“.