Montag, 18. November 2019

Nach Hochwasser arbeitet Venedig nun an Neustart

Nach der Flutwelle der vergangenen Woche versucht Venedig einen Neustart.

In Venedig werden nun niedrigere Wasserstände erwartet.
In Venedig werden nun niedrigere Wasserstände erwartet. - Foto: © APA (AFP) / FILIPPO MONTEFORTE

Am Montag öffneten wieder die Schulen, die Vaporetti, die Wasserbusse der Lagunenstadt, verkehrten wieder nach Plan. Wohnungsbesitzer, Shopinhaber und Handwerker begannen, die Schäden von 3 Flutwellen innerhalb einer Woche zu beseitigen.

Der Ministerrat in Rom plante am Montag eine Sitzung, um Finanzierungen für die von den Unwettern der vergangenen Tage schwer betroffenen Regionen locker zu machen.

Inzwischen blieb die Lage in mehreren Teilen Italiens angespannt. Im Raum von Modena verursachten Wind und Schnee erhebliche Probleme bei Strommasten. Gemeldet wurden Stromausfälle, die 20.000 Haushalte betrafen.

In der Toskana wurde weiterhin der Pegel des Flusses Arno beobachtet, der nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Woche stark gestiegen ist.

Seit 1992 war der Fluss noch nie so stark angestiegen, berichtete der Bürgermeister von Florenz, Dario Nardella. 500 Personen mussten in Cecina nahe der toskanischen Hafenstadt Livorno ihre Wohnungen verlassen, weil sie von Überschwemmungen bedroht waren.

Auch der Fluss Tiber in Rom stieg stark an. In der Provinz Caserta in der süditalienischen Region Kampanien blieben am Montag die Schulen geschlossen, nachdem es in der Nacht auf Montag zu heftigen Niederschlägen gekommen war.

apa

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