Montag, 19. April 2021

EU-Behörde legt Gutachten zu Johnson & Johnson-Impfstoff vor

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will am Dienstag ihren Bericht über mögliche Hirnvenen-Thrombosen durch den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson vorlegen.

Die EMA prüfte nach 6 Fällen von schweren Nebenwirkungen in USA den Impfstoff von Johnson & Johnson.
Die EMA prüfte nach 6 Fällen von schweren Nebenwirkungen in USA den Impfstoff von Johnson & Johnson. - Foto: © APA/AFP / FREDERIC J. BROWN
Nachdem in den USA nach rund 7 Millionen Impfungen 6 Fälle von Blutgerinnseln bekannt geworden waren, waren Impfungen mit diesem Präparat in mehreren Ländern vorläufig ausgesetzt worden.

Die Experten des Sicherheitsausschusses der EMA prüften diese Fälle in einem beschleunigten Verfahren. Die Behörde hatte aber betont, dass die Vakzine des US-Herstellers uneingeschränkt eingesetzt werden können. Auch beim Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers Astrazeneca kommt es in sehr seltenen Fällen zu Hirnvenenthrombosen.

Wegen möglicher schwerer Nebenwirkungen hat Johnson & Johnson die Auslieferung seines Corona-Impfstoffs in Europa verschoben. Auch Italien setzte die Impfungen mit dem Vakzin vorerst aus.

apa