Freitag, 28. Mai 2021

EU-Farbwechsel für Südtirol: „Rote Phase“ geht zu Ende

Das war knapp: Hätte Südtirol in den vergangenen 2 Wochen auch nur eine Neuinfektion mehr verzeichnet, würde es für das European Centre for Disease Control and Prevention (ECDC) nach wie vor hellrot leuchten. Stattdessen liegt die 14-Tage-Inzidenz nun bei 149,8 Fällen je 100.000 Einwohner – Südtirol verlässt erstmals seit Einführung der EU-Corona-Risikoeinstufung die rote Zone.

Südtirol ist erstmals aus der roten Phase ins Gelbe gewechselt.
Südtirol ist erstmals aus der roten Phase ins Gelbe gewechselt. - Foto: © shutterstock
Laut den Daten des ECDC wurden hierzulande in den Kalenderwochen 19 und 20 insgesamt 798 Neuinfektionen festgestellt.

Mit der Einwohnerzahl, die das ECDC heranzieht – 532.644 – ergibt sich eine 2-Wochen-Inzidenz von 149,8. Damit liegt dieser Wert zwischen 25 und 150 – und weil die Südtiroler Positivitätsrate bereits seit Wochen weniger als 4 Prozent beträgt, sind seit dem gestrigen Donnerstag alle Voraussetzungen erfüllt, um auf orange herabgestuft zu werden.



Dabei wäre es mit auch nur einer Infektion mehr zu keinem Farbwechsel gekommen: Bei 799 Neuinfektionen innerhalb von 2 Wochen würde die Inzidenz nämlich bei 150,006 und damit über dem kritischen Schwellenwert liegen. Zum Vergleich: Sizilien kam Anfang März mit einer Inzidenz von 150,02 von orange auf hellrot.

Damit endet für Südtirol eine seit Einführung der EU-Risikoeinstufung im November 2020 andauernde hell- bzw. dunkelrote „Phase“.

Darüber hinaus färbte sich am gestrigen Donnerstag auch Österreich fast zur Gänze orange – die Bundesländer Vorarlberg und Tirol sind aber nach wie vor hellrot. Toskana, Apulien, Kampanien, Kalabrien und Basilikata sind hingegen als einzige italienische Regionen, hellrot – und nicht orange.

mic

Alle Meldungen zu: