Das Projekt ALPINE-XR verbindet Neurowissenschaften, Lernforschung und Extended-Reality-Technologien (XR) mit realitätsnahen Simulationen unter extremen Umweltbedingungen. So sollen Einsatzsituationen im alpinen Raum möglichst wirklichkeitsgetreu abgebildet werden, um die Leistungsfähigkeit von Rettungskräften auf allen Erfahrungsstufen zu verbessern.<BR /><BR />„ALPINE-XR zeigt beispielhaft, wie europäische Zusammenarbeit Innovation konkret nutzbar macht. Moderne Technologien, Forschung und Praxis greifen hier ineinander und erhöhen langfristig die Sicherheit im alpinen Raumu“, betont Europa‑Landesrätin Magdalena Amhof. „Gerade für Grenzregionen ist es entscheidend, Wissen gemeinsam zu entwickeln und verfügbar zu machen.“<BR /><BR />Am Projekt beteiligt sind Partner aus Italien und der Schweiz, darunter das Politecnico di Milano als federführender Partner, Eurac Research, das CNR-STIIMA, das Unternehmen Netta, das Centro Professionale Sociosanitario Lugano sowie das Ente Ospedaliero Cantonale. „Diese Zusammenarbeit ermöglicht einen gemeinsamen, wissenschaftlich fundierten Ansatz für die Ausbildung im alpinen Rettungswesen“, erklärt Alessandro Fraenkel Haeberle, der Verantwortliche des Interreg-Programms Italien-Schweiz in der Landesabteilung Europa.<BR /><BR />Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf rund 1,37 Millionen Euro sowie zusätzliche öffentliche und private Mittel in der Schweiz. Die Projektlaufzeit beträgt 30 Monate, der operative Start erfolgte am 1. Januar 2026. Entwickelt wird unter anderem ein skalierbares XR-Trainingssystem, das auf psychophysiologischen, kognitiven und emotionalen Daten basiert und an unterschiedliche Nutzergruppen angepasst werden kann.<BR /><BR />Ein zentrales Ergebnis des Vorhabens ist ein Trainings-Toolkit, das am Projektende veröffentlicht wird und Organisationen im alpinen Raum offen zur Verfügung steht. Damit sollen die Projektergebnisse nachhaltig verbreitet und weitergenutzt werden.