Beim Treffen sollen die weltweiten Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent reduziert werden.Als einziger Vertreter aus Italien war der Leiter des EURAC-Instituts für Erneuerbare Energie Wolfram Sparber mit dabei. Um die Weichen für die gemeinsame Strategie zur Förderung der Solarthermie zu stellen, habe sich Wolfram Sparber mit anderen Experten aus Europa, China, Indien, Australien, Japan, USA und Singapur zur ersten Arbeitssitzung am 28. und 29. April in Paris getroffen und eine Strategie erarbeitet. Diese würde festlegen, hieß es in einer Presseaussendung des EURAC-Instituts, welchen Beitrag solarthermische Kühl-, Heiz- und Warmwassersysteme leisten können, um die CO2-Emissionen zu schmälern.„Die IEA hat uns ein vertrauliches Dokument der IEA-Experten zugeschickt. In Paris hat jeder seine Bemerkungen vorgebracht, die wir anschließend gemeinsam besprochen haben. Nun werden wir uns noch zweimal treffen und voraussichtlich bis Ende des Jahres die Endfassung des Dokuments parat haben“, erklärt Wolfram Sparber.Laut Meldung wurde die Anfrage zur Ausarbeitung dieses offiziellen Dokuments von den G8-Staaten an die Internationale Energieagentur herangetragen.Die IEA ist eine autonome Einheit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), deren Aufgabe es ist, die Energiepolitik der 28 Mitgliedsstaaten zu koordinieren. Sie gilt weltweit als eine der höchst angesehenen Organisationen in der Energiebranche.