Die Blockade der Nordtiroler Brennerautobahn (A13) an der Europabrücke am Donnerstag <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/klimaaktivisten-blockieren-europabruecke" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">(hier lesen Sie mehr dazu)</a> könnte für die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ erstmals strafrechtliche Konsequenzen haben. <h3> Ermittlung wegen grob fahrlässiger Gefährdung der körperlichen Sicherheit</h3>Die Polizei ermittelt wegen grob fahrlässiger Gefährdung der körperlichen Sicherheit und wird nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Anzeige „zur strafrechtlichen Beurteilung“ erstatten.<BR /><BR />Konkret wird ermittelt, ob grob fahrlässig eine besondere Gefährdung für die anderen Verkehrsteilnehmer herbeigeführt wurde. Schließlich kamen die Aktivisten laut Polizei mit 3 Autos auf die Autobahn, die immer langsamer wurden, ehe sie auf der Europabrücke stoppten.<h3> Fahndung nach Lenkern der 3 Pkw</h3> „Dann stiegen 7 Personen aus, setzten sich auf die Fahrbahn und blockierten sie in Richtung Brenner“, schilderte ein Polizeisprecher gegenüber der „TT“. Sofort bildete sich ein Stau, der bis nach Innsbruck reichte. Nicht einmal eine Rettungsgasse sei frei geblieben. Man fahnde nach den Lenkern der 3 Pkw, die geflüchtet seien. <BR /><BR />Jedenfalls herrsche auf einer viel befahrenen Autobahn eine ganz andere Gefährdungslage als im städtischen Bereich, in dem die Demonstranten sonst aktiv sind, hieß es von der Polizei. Verwaltungsrechtlich hagelte es ohnehin Anzeigen, etwa wegen unerlaubten Betretens der Fahrbahn sowie aufgrund der nicht angemeldeten Versammlung.<h3> Mattle: „Bei der Notfallversorgung hört der Spaß auf“</h3>Auch Nordtirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) meldete sich zu Wort. Durch diese Aktionen „verschrecken und verlieren wir die Menschen im Kampf für Klimaschutz, die Energie- und die Verkehrswende.“ Und: „Bei der Notfallversorgung hört der Spaß auf.“