Donnerstag, 04. Mai 2017

Ex-Ministerin Kdolsky soll digitale Patientenakte voranbringen

Für an österreichischer Politik Interessierte ist sie keine Unbekannte; in Südtirol wird künftig vor allem ihre Expertise im Gesundheitsmanagement und bei der Einführung von klinischen Informationssystemen von Bedeutung sein. Andrea Kdolsky arbeitet nun für den Südtiroler Sanitätsbetrieb.

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Die ehemalige ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky ist am Donnerstag in Bozen als neue Präsidentin der Private-Public-Partnership-Gesellschaft SAIM präsentiert wurden.

Die gebürtige Wienerin wird nach dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten Enrico Wegher und des bisherigen Verwaltungsrates die Geschicke der SAIM lenken.

Generaldirektor Thomas Schael zeigt sich erfreut, dass eine „Fachärztin diesen zentralen Aufgabenbereich der Informatisierung übernimmt“. Zudem verfüge Kdolsky über „Erfahrung in der Führung von großen Organisationen“ wie über Kenntnisse in Projekt- und Prozessmanagement.

Kdolsky wird dem 3-köpfigen Verwaltungsrat der SAIM vorstehen, die in den Jahren 2017-2022 rund 16 Mio. Euro in die Implementierung der landesweiten Integrierten Digitalen Patientenakte investieren wird. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb wird von Christian Schatzer, Inhaber der Stabstelle für Innovation und Projektmanagement, die privaten Partner von Alberto Steindler von Insiel Mercato vertreten.

Generaldirektor Thomas Schael und Andrea Kdolsky

stol/apa

stol