<BR />Für gewerbliche Betriebe gelten in Südtirol strikte Brandschutzregeln, die streng kontrolliert werden (siehe eigener Bericht). Für private Haushalte hingegen gibt es keine Vorgaben, weshalb hier viele Südtiroler etwas sparsam zu sein scheinen. <BR /><BR /> In vielen Haushalten fehlen Schutzmittel, die im Ernstfall womöglich zum Lebensretter werden. „Jeder Brand beginnt mit einem kleinen Feuer, das man selbst löschen kann“, sagt er. Zumindest solange es rechtzeitig bemerkt wird – etwa durch das Warnsignal des Rauchmelders. Das schrille Geräusch reißt einen sogar aus dem Schlaf und verschafft wichtige Zeit. <BR /><BR />Der Hauptbrandinspektor rät daher, die eigene Wohnung mit Rauchmeldern auszustatten. Im Idealfall alle, aber zumindest gefährdete Räume – dies kann beispielsweise die Küche sein. Einfache, batteriebetriebene Rauchmelder lassen sich oft sogar selbst montieren. Immer zentral an der Decke eines Raums.<h3> Feuerlöscher, aber in Spraydosenform</h3>Eine Rauchvergiftung ist die häufigste Todesursache bei Bränden, der Rauchmelder daher die wichtigste Maßnahme, aber auch Feuerlöscher und Löschdecke sollten stets griffbereit sein: In Südtirols Haushalten ebenso Mangelware, weiß Auer. Der Experte empfiehlt Feuerlöscher in Spraydosenform. Sie sind einfacher zu bedienen, aber dennoch effektiv. <BR /><BR />Es sind kleine Maßnahmen, die eine Wohnung ein Stück weit „brandsicher“ machen. Für Familie und Freunde gibt es von Hauptbrandinspektor Auer an Geburtstagen daher meistens dasselbe Geschenk, wie er selbst erzählt: einen Rauchmelder.