Nach den intensiven Schneefällen ist sie verbreitet als erheblich einzustufen und könne bei anhaltenden Niederschlägen am Nachmittag gebietsweise auch die Stufe „4“ erreichen, hieß es.Die Hauptgefahr gehe von frischem Neuschnee aus, der mit der Altschneeoberfläche oft nur ungenügend verbunden sei. Lawinen könnten schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden.Auch könnten innerhalb des Neuschnees Gleitflächen entstehen.Laut den Experten sind Gefahrenstellen in steilen Hängen aller Expositionen zu finden, wobei Anzahl und Verbreitung mit der Höhe zunehmen.Aus allen Expositionen seien zudem Selbstauslösungen von Gleitschneelawinen möglich. Skitouren und Variantenfahrten erforderten am Sonntag Erfahrung in der Beurteilung der Lawinensituation, betonten die Experten.In der vergangenen Nacht hatte es in Tirol intensiv zu schneien begonnen, wobei die Schneefallgrenze von anfangs etwa 1.600 bis unter 1.000 Meter absank.Ein Tief mit Kern über Oberitalien werde in Tirol auch weiterhin für spätwinterliches Wetter mit Kälte und Schneefall sorgen.Über den Tag könne gebietsweise ein halber Meter Neuschnee fallen, noch mehr könne es am Zillertaler Hauptkamm und in den hohen Osttiroler Bergen werden. Ab Dienstag werde sich das Wetter beruhigen.apa