Dienstag, 12. Dezember 2017

Explosion in Gasstation in Niederösterreich: Ein Toter

Eine Explosion in der Gasstation in Niederösterreich hat Dienstagfrüh ein Todesopfer gefordert. 18 Menschen wurden verletzt.

Foto: © APA

Zahlreiche Feuerwehren rückten aus, ebenso die Notarzthubschrauber „Christophorus 3“ und „Christophorus 9“. Das Rote Kreuz entsandte zwei Notarzt- und zehn Rettungswagen.

Am Unglücksort machte sich auch ein Polizeihubschrauber ein Bild aus der Luft, teilte Heinz Holub von der Landespolizeidirektion mit. „C 9“ flog ein Opfer mit Verbrennungen ins AKH Wien. Laut einem ÖAMTC-Sprecher kehrte der Notarzthubschrauber in der Folge wieder nach Baumgarten zurück.

Polizei: Gasexplosion hatte technische Ursache

Die Explosion ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf technische Ursachen zurückzuführen. Das Landeskriminalamt nehme die Ermittlungen auf, schrieb die Polizei am Dienstag auf Twitter.

Die Einsatzkräfte erklärten, dass niemand außerhalb des Geländes verletzt wurde. Auch die Schäden beschränkten sich auf den Unglücksort. Dort wurden mehrere Gebäude und Fahrzeuge zerstört. Die Rauchwolke der gewaltigen Gasfackel war bis ins 30 Kilometer entfernte Wien zu sehen.

Die Gasstation ist etwas abseits des Ortes Baumgarten an der March nahe der österreichisch-slowakischen Grenze gelegen. Sie ist eine zentrale Drehscheibe für die Erdgasversorgung in Europa. Die Firma Gasconnect, eine Tochter des österreichischen Energieunternehmens OMV, leitet von hier Gas unter anderem aus Russland und Norwegen in Richtung Deutschland und Italien weiter.

apa

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stol