Mit den Tipps der Experten lässt sich Schlimmeres verhindern.<BR /><BR /> Schwitzen, schwitzen und noch mehr schwitzen lautet das Motto für diesen Sommer. Dabei leiden unter den extremen Temperaturen der mittlerweile fünften Hitzewelle nicht nur die Menschen, sondern auch Fahrzeuge. Das merken auch die Autowerkstätten im Land. Während der heißesten Zeit des Jahres häufen sich etwa die Anfragen zu kaputten oder schwächelnden Klimaanlagen sowie jene zu defekten Motorkühlungen. <BR /><BR />Dies teilt Kfz-Mechatroniker Dietmar Mock auf Anfrage mit. „Dieser Sommer ist allerdings keine Ausnahme. Trotz der vielen Hitzewellen führen wir bis jetzt nicht mehr Reparaturen durch als in den vergangenen Jahren“, sagt Mock.<BR /><BR />Ist das Fahrzeug wiederholt und für längere Zeit extremer Hitze ausgesetzt, kann es durchaus auch größere Schäden davontragen. Davor warnt nun der Verband der italienischen Karosseriewerkstätten, Federcarrozzieri. Den Rechnungen des Verbandes zufolge können Reparaturkosten von bis zu 16.000 Euro entstehen. Dabei handle es sich laut Martin Kofler, Obmann der Karosserietechniker im lvh, um das „worst-case scenario“. „Doch je nachdem, welches Autoteil ausgetauscht werden muss, landen wir schnell im vierstelligen Bereich.“<h3> Reifen auf Beulen und Blasen checken</h3>Besonders unter der Hitze leiden die Reifen. Schließlich erreicht der Asphalt an heißen Tagen Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius. Dies beschleunigt den Verschleiß des Reifens. „Zudem erhöht sich der Reifendruck, wodurch das Risiko steigt, dass er platzt“, erklärt Kofler. Der Experte empfiehlt Sichtkontrollen in regelmäßigen Abständen. Dabei soll auf Beulen und Blasen geachtet werden. <BR /><BR />Auch der Lack wird's danken, wenn das Auto an einem möglichst schattigen Plätzchen abgestellt wird. In der prallen Sonne verliert er über die Zeit nämlich an Farbe, verblasst und Risse können sich bilden. „Wenn das Auto in der Sonne steht, muss es sauber sein“, betont Kofler. Vogelkot, Insektenreste oder anderer Schmutz brennen sich nämlich unter direkter Sonneneinstrahlung in den Lack ein. Auch der Motorraum bleibt nicht verschont: Die Hitze treibt etwa die Selbstentladung der Autobatterie voran. <BR /><BR />Die gute Nachricht: Mit einfachen Tipps lässt sich das Fahrzeug gut schützen. „Angefangen natürlich damit, dass man sein Auto nach Möglichkeit im Schatten stehen lässt – sei es in der Garage oder unter einem Baum“, unterstreicht der Experte. Sonst empfiehlt sich eine Sonnenschutzmatte. „Diese kostet keine 50 Euro und zeigt große Wirkung“, weiß Kofler. <BR /><BR />Sie sorgt nicht nur dafür, dass es im Auto spürbar kühler bleibt, sondern verhindert auch, dass die Sonne direkt auf das Armaturenbrett scheint. Dort ist die meiste Fahrzeugelektronik verbaut: Extreme Hitze kann auch die Leistung von Displays und anderen Anzeigen beeinträchtigen. Auch für Reifen gibt es spezielle Abdeckungen. Was den Lack anbelangt, so können ihn Wachs oder eine Versiegelung vor UV-Strahlen schützen. Grundsätzlich gilt: Wer frühzeitig investiert, kann sich auf lange Zeit einiges sparen.