Samstag, 20. Februar 2016

Extremisten bombardierten Mädchenschule in Pakistan

Islamistische Kämpfer haben eine neu errichtete Mädchengrundschule in der nordwestlichen Bergregion Südwaziristan in Pakistan bombardiert und schwer beschädigt.

Extremisten sorgen in Pakistan mit Anschlägen für Angst und Schrecken.
Extremisten sorgen in Pakistan mit Anschlägen für Angst und Schrecken. - Foto: © APA/EPA

Nach Angaben vom Samstag bekannte sich die Sajna-Gruppe, eine Splitterorganisation der radikalislamischen Taliban, zu der Tat vom Vorabend. Sie warnte vor weiteren Anschlägen.

Nach Angaben eines Sicherheitsbeamten vom Samstag entführten die Extremisten zudem 18 Arbeiter von der Schulbaustelle, ließen diese aber später wieder frei. Die Errichtung der Schule sei Teil eines Wiederaufbauprojektes nach Anschlägen in der Gegend gewesen.

Die Taliban griffen in der Vergangenheit wiederholt Bildungseinrichtungen an. Erst im Jänner kamen 21 Menschen bei der Erstürmung einer Universität in der Stadt Charsadda ums Leben.

Bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften im Mohmand-Distrikt wurden am Samstag nach Angaben des Militärs mindestens fünf Kämpfer getötet. Die Armee begann ihren Einsatz, nachdem Islamisten neun Sicherheitskräfte in der Region getötet hatten.

apa/dpa

stol