Der mehrfach prämierte Naturfotograf erzählt von seinen Lieblingsmotiven und speziellen Winterphänomenen. <BR /><BR /><BR />Die klare Luft, die starken Kontraste und die speziellen Naturphänomene an kalten Wintertagen weiß der junge Landschaftsfotograf Fabian Dalpiaz (23) zu schätzen. Die frische, weiße Pracht beschert ihm besonders schöne Momente, so etwa glitzernde Schneekristalle, faszinierende Farb- und Lichtstimmungen sowie eine alles überwältigende Stille. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1269084_image" /></div> Unter einer schönen Neuschneedecke erscheinen manche der von ihm festgehaltenen Landschaften wie Illustrationen aus einem Märchenbuch – so etwa der Blick von der Seiser Alm auf Lang- und Plattkofel oder auf das mächtige Schlernmassiv. „Ein Winterbild ohne Schnee macht für mich eigentlich keinen Sinn“, beteuert er. Gerade diese Idylle wünschen sich auch viele seiner Kunden – etwa Hotels – und so muss er zusehen, die aktuelle Schneelage bestmöglich zu nutzen. <BR /><BR />In erster Linie ist der Kastelruther aber als Landschaftsfotograf im gesamten Dolomitengebiet unterwegs, als solcher achtet er auf Stimmungen, Lichtverhältnisse oder Naturereignisse. Er erklärt: „Als besonders schönes Erlebnis nehme ich den allerersten Schneefall im Herbst wahr, wenn die Lärchen noch ihre Nadeln tragen. <BR />Beim Kontrast zwischen den angezuckerten Bergen und den gelblich-orangen Lärchenwäldern lacht mir das Herz.“ Ein besonderes Faible hat der mehrfach prämierte Fotograf für die Polarlichter (Aurora Borealis), ein Erlebnis, das ihn immer wieder aufs Neue fasziniert. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1269087_image" /></div> <BR /><BR />„Herausragende Naturschauspiele im Winter sind außerdem Halo-Erscheinungen oder die Hochnebel, die sich in den Tälern festsetzen“, fügt er hinzu. Die Halo-Lichteffekte entstehen durch das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Eiskristallen in den Wolken, auf diese Weise zeigt sich eine Art bunter Regenbogen. <BR />Wird in den Tälern Hochnebel vermeldet, blickt man in höheren Lagen oftmals auf eine ansehnliche Wolkendecke, die unter sich alles zu verschlingen scheint. Natürlich hat Fabian auch beobachtet, wie momentan die sozialen Netzwerke mit Schneefotos aller Art geflutet werden. „Man merkt, wie sehnlich viele darauf gewartet haben, frischer Schnee setzt nach wie vor viele Glücksmomente frei.“