Donnerstag, 24. August 2017

Fackelzug in Amatrice – Stilles Gedenken an Erdbeben vor 1 Jahr

Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Italien mit fast 300 Toten haben die Bewohner der besonders betroffenen Stadt Amatrice mit einem Fackelzug der Opfer gedacht.

Die Bewohner Amatrices erinnerten mit einem Fackelzug an die Opfer des Erdbebens vor 1 Jahr. - Foto: ANSA
Die Bewohner Amatrices erinnerten mit einem Fackelzug an die Opfer des Erdbebens vor 1 Jahr. - Foto: ANSA

Um 3.36 Uhr, dem Zeitpunkt als sich das Erdbeben ereignete, schlugen Glocken für jedes der 249 Opfer der Gemeinden Amatrice und Accumoli.

Auch Angehörige von Opfern zogen mit Kerzen oder Fackeln durch den Ort, der immer noch zu großen Teilen in Trümmern liegt. Insgesamt kamen in der Region am 24. August vergangenen Jahres 299 Menschen ums Leben.

Der Erdstoß der Stärke 6 war der Auftakt einer Erdbebenserie, die ganze Orte der Region verwüstete. Immer noch bebt die Erde. Viele Bewohner kritisieren, dass die Trümmer immer noch nicht fortgeschafft sind.

Am Vormittag sollte eine Messe an die Opfer erinnern. An dieser nahm auch Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni teil.

dpa

stol