Die Suchmannschaften sollten alles tun, um die Suche bis Samstag abzuschließen, forderte Ministerpräsident Chung Hong Won am Mittwoch.Bis Mittwoch wurden 269 Leichen geborgen, weitere 35 Menschen gelten noch als vermisst. Nach dem Tod eines Tauchers kündigten die Behörden eine Verschärfung der Sicherheitsvorkehrungen an dem Wrack an.Taucher, die neu an der Unglücksstelle eingesetzt werden, sollten ab sofort „besser über die Besonderheiten der Arbeit informiert“ werden, sagte Katastrophenschutzsprechder Ko Myung Suk.Der am Dienstag bei den Sucharbeiten gestorbene Taucher hatte seinen ersten Einsatz an dem Wrack gehabt.Die Suche an der gesunkenen Fähre „Sewol“ ist wegen der Strömung und der schlechten Sicht im trüben Wasser äußerst schwierig.Die Fähre war Mitte April mit 476 Menschen an Bord gekentert. Unter den Toten und Vermissten sind 250 Schüler, die auf Klassenfahrt waren.Wegen des Unglücks wurden bisher vier Verantwortliche des Fährunternehmens sowie der Kapitän und 14 Besatzungsmitglieder festgenommen.Die Fähre war nach ersten Ermittlungen völlig überladen, zudem wurde die Evakuierung des Schiffes verzögert.apa/afp