"Diese Entscheidungen des Verwaltungsgerichtes Bozen respektiert der Dachverband für Natur- und Umweltschutz selbstverständlich, auch wenn wir uns aufgrund unserer zahlreichen dargelegten Gründe eine andere Entscheidung erwartet hätten", heißt es in einem Offenen Brief des Verbandes. Man weise aber auch darauf hin, dass erst durch die juristischen Mittel, die der Dachverband für Natur- und Umweltschutz bereits seit 2010 gegen dieses Vorhaben ergriffen hat, einige signifikante Verbesserungen am ursprünglichen Maximalprojekt umgesetzt worden seien. Man sei nie prinzipiell gegen die Verbindung der beiden Skigebiete Helm und Rotwand gewesen, so der Dachverband für Natur- und Umweltschutz.Da aber von Anfang an auch eine Erweiterung des Pistenangebotes Kernpunkt des gesamten Verbindungsprojektes gewesen sei, werde nun der Bereich des heutigen Stiergartens den wirtschaftlichen Interessen der Betreibergesellschaft geopfert. "Dies nicht zuletzt mit einer immer wieder kolportieren Co-Finanzierung durch die öffentliche Hand in Höhe von bis zu acht Millionen Euro", betont Klauspeter Dissinger, Vorsitzender des Verbandes im Offenen Brief.Der Dachverband wolle wissen, ob das Projekt in den aktuellen Förderstopp des Landes falle. "Erachtet die Landesregierung die Bezuschussung eines Skipistenprojektes in dieser Größenordnung angesichts des allgemeinen abnehmenden Interesses an diesem Wintersport als strategisch sinnvoll? Liegt der Landesregierung eine Wirtschaftlichkeitsanalyse für die Gewährung der Co-Finanzierung vor?", so Klauspeter Dissinger.