Carabinieribeamte hatten am Mittwoch eine Straßensperre eingerichtet. Als kurz nach 5 Uhr ein silbergrauer BMW der Serie 5 angefahren kam, dachten dessen Insassen nicht ans Anhalten.Stattdessen steuerten sie direkt auf eines der Autos – einen Fiat Punto – zu und rammten es frontal.Die Beamten konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden nicht verletzt.Kurz darauf verließen die Insassen den BMW und suchten das Weite. Wie sich herausstellte, wurde der BMW am 18. Jänner in Klausen gestohlen.Person vermutlich in Flussbett gesprungenEiner der Männer lief auf die Plarser Straße und sprang über die Begrenzungsmauer sechs bis sieben Meter in das Flußbett der Etsch. Die anderen beiden flüchteten in den Wald geflüchtet sein.Die Freiwilligen Feuerwehren von Töll, Rabland und Algund suchten seit den Morgenstunden gemeinsam mit der Wasserrettung der Feuerwehr Kastelbell die Etsch ab. Gegen 8.30 Uhr mussten sie den den Einsatz erfolglos abbrechen.Auch eine Hundestaffel der Bergrettung Meran wurde eingesetzt. Mehrere Carabinieri-Einheiten waren vor Ort, auch der Carabinieri-Hubschrauber kam bei der Suche nach den Tätern zum Einsatz.Es wird vermutet, dass es sich bei den drei Männern um Einbrecher handelt. In dem gestohlenen BMW fanden die Ermittler nämlich Einbruchswerkezug und Diebesgut.baIm STOL-Video berichtet Thomas Schönweger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Töll, über die Suchaktion.