Die alleinerziehende Mutter von 2 Kindern bekam von adlatus die Möglichkeit, den Führerschein für Taxifahrer und Mietwagen zu machen und einer Beschäftigung nachzugehen, die ihr einen Lebensunterhalt sicherte. So fuhr Cornelia Lutz jeden Tag bis zu 6 Kinder zur Schule bzw. holte sie später wieder von dort ab. „Zu den Kindern habe ich eine gute Beziehung aufgebaut. Diesen Kontakt nicht mehr zu haben, tut mir besonders weh“, erzählt sie. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1056768_image" /></div> <BR />Über 50 Arbeitnehmer von adlatus und Easymobil waren im Frühling von der Neuvergabe des Dienstes betroffen. Sofern sie wünschten, hatten sie die Möglichkeit, zu Alpin Bus zu wechseln. Dabei kam der Kollektivvertrag „Mietwagen mit Fahrer“ zur Anwendung. <BR /><BR /><embed id="dtext86-65902732_quote" /><BR /><BR />„Ich wollte diese Möglichkeit nicht in Anspruch nehmen“, sagt Lutz. „Von Beginn an habe ich gemerkt, dass ich mich dort nicht wohlfühlen kann“, berichtet die ehemalige adlatus-Fahrerin. „Ich brauche Leute an meiner Seite, denen ich vertrauen kann. Es geht um andere Kinder, es geht um mein Kind. Es ist wichtig für mich, dass die Kinder gut versorgt sind“, sagt Cornelia Lutz.<BR /><BR /><embed id="dtext86-65902736_quote" /><BR /><BR />Wenn die Kinder mit Beeinträchtigung am Morgen auf den Fahrdienst warten, freuen sie sich. „Für sie kommt ein eigener Bus.“ Cornelia Lutz hatte auch täglichen Kontakt zur Begleitperson. „Diese ist weiterhin im Einsatz und ich bin froh, dass sie mit im Bus ist. Sie kennt die Kinder alle und kümmert sich gut um sie.“ <BR /><BR />Deshalb habe bereits in den vergangenen Wochen der Dienst mit Alpin Bus gut geklappt. „Das lag vor allem an der Begleitperson, die mitgefahren ist. Sie ist erfahren und der Fahrer nahm ihre Informationen gerne an“, weiß Lutz. <BR /><BR />Sie bedauert es nach wie vor sehr, dass adlatus den Dienst nicht mehr inne hat. „Wir waren wie eine große Familie und ich persönlich habe mich immer sehr wohlgefühlt.“