Ein Sekundenschlaf des Fahrers gilt als m?gliche Ursache des t?dlichen Bahnunfalls in New York. Der 46-J?hrige war Medienberichten zufolge eingenickt.Der Fahrer habe in der Vernehmung ausgesagt, er sei ?benommen? gewesen, berichteten die ?New York Daily News? am Mittwoch. Allerdings: Alkohol war keiner im Spiel. Bei dem Ungl?ck starben vier Menschen, etwa 70 Menschen wurden verletzt.Gewerkschaftsf?hrer Anthony Bottalico sagte nach der Anh?rung, der 46-J?hrige sei ?im Grunde genommen eingenickt?.Er habe einen Fehler gemacht, aber kein Verbrechen begangen, verteidigte der Gewerkschafter den Angestellten. ?Der beste Vergleich, den ich machen kann, ist der Fall, wenn man Auto f?hrt und die Sonne scheint zu sehr ins Gesicht. Dann d?mmert man kurz weg und f?ngt sich wieder.?Der Vorortzug war am Sonntag mit 130 Kilometern in der Stunde in eine Kurve gefahren ? erlaubt waren 50. Der Zug entgleiste, einige Waggons kippten auf die Seite.Weil sich der Unfall an einem Sonntagmorgen ereignete, waren vergleichsweise wenige Menschen im Zug.Bei dem Zugf?hrer sei kein Alkohol im Blut festgestellt worden, berichtete CNN. Allerdings habe er erst kurz zuvor von der Nachmittags- in die Fr?hschicht gewechselt.Seine Schicht hatte am Tag des Unfalls um 5 Uhr morgens begonnen. Die Verkehrssicherheitsbeh?rde NTSB betonte aber, der Dienstplan habe es dem 46-J?hrigen erlaubt, ausreichend zu schlafen.dpa