Donnerstag, 05. März 2020

Falkensteiner: „Wir werden – wo möglich – Fernunterricht anbieten“

Auch Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner hat am Donnerstagmorgen an der Dringlichkeitssitzung im Palais Widmann in Bozen teilgenommen. Wo möglich, sollen die Schüler in den kommenden Tagen Fernunterricht erhalten.

Auch Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner hat an der Dringlichkeitssitzung am Donnerstagmorgen teilgenommen.
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Auch Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner hat an der Dringlichkeitssitzung am Donnerstagmorgen teilgenommen. - Foto: © MATTEO_GROPPO
„Wie vom Dekret vorgesehen, werden wir dort, wo es möglich ist, Fernunterricht für die Schüler und Schülerinnen anbieten“, erklärt Sigrun Falkensteiner im Gespräch mit STOL.

Dieser soll je nach Ressourcen und Möglichkeit mittels digitalem Klassenbuch, per E-Mail oder auch über das Sekretariat abgehalten werden: „Wo nicht anders möglich, werden die Lehrer angehalten sein, Aufgabenstellungen für ihre Schüler im Sekretariat zu hinterlegen, wo sie dann abgeholt werden können“, präzisiert Falkensteiner.

In welchen Schulen der Fernunterricht wie geregelt wird, wird in den kommenden Stunden besprochen und festgelegt.

Die Entscheidung zum Fernunterricht betrifft nicht nur die deutschen, sondern auch die anderssprachigen Schulen im Land: „Sämtliche Entscheidungen gelten natürlich auch für die italienischen und ladinischen Schulen in Südtirol.“

Klassenratssitzungen können weiterhin einberufen werden

Für die Lehrer bedeutet dies, dass sie zwar keinen Präsenzunterricht mehr absolvieren können, aber dennoch weiterhin den Unterricht planen müssen. Auch Tätigkeiten wie etwa die Dokumentation der Lernentwicklung seien weiterhin möglich, so die Direktorin.

„Auch kleinere Treffen wie etwa Fachgruppensitzungen oder Klassenratsitzungen können weiterhin einberufen werden.“

Bis 3. April gestrichen sind hingegen Lehrausflüge und Reisen, „auch einige Maturareisen könnten davon betroffen sein“, so Falkensteiner abschließend.

In weiteren Sitzungen am Donnerstagnachmittag werden nun weitere Details erörtert und geregelt.

Auch die Fortbildungstätigkeit ist bis 15. März ausgesetzt.

liz

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