Montag, 22. Juni 2015

Fall Chiku: DNA-Analyse soll Klarheit schaffen

Im Fall des seit Ende Jänner beschlagnahmten Katers ist noch immer unklar, welcher Spezies Chiku angehört. Nun hat Richter Stefan Tappeiner verfügt, dass ein Gutachter Licht ins Dunkel bringen soll.

Chiku
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Eigentlich sollte bei der Verhandlung am Bozner Landesgericht der Züchter in den Zeugenstand treten. Er sollte Klarheit schaffen, ob es sich bei Chiku um einen Serval oder doch um eine Kreuzung handelt. Doch der Platz im Zeugenstand blieb leer.

Um endgültig zu klären, um welche Spezies es sich bei Chiku handelt, hat Richter Stefan Tappeiner ein Gutachten angeordnet. Mittels DNA-Analyse soll definitiv geklärt werden, ob Chiku ein Serval oder ein Savannahkater ist. 

Bei der nächsten Verhandlung, die für 10. Juli anberaumt wurde, soll der Gutachter vereidigt werden. Er hat dann 60 Tage Zeit, sein Ergebnis vorzulegen. Die Anklage will dann einen Vertreter aus dem Landwirtschaftsministerium in den Zeugenstand rufen. Dieser soll genau erklären, welche Tiere sich auf der Artenschutzliste befinden.

Kater Chiku sitzt unterdessen nach wie vor in seinem Gehege im Wildtierzentrum in Semproniano in der Toskana. Die Entscheidung darüber, ob er dort bleiben muss, oder bald zu seinem Herrchen Herbert Raich nach Lana zurückkehren darf, dürfte noch einige Zeit auf sich warten lassen.

em

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Den ausführlichen Bericht über Chikus Schicksal lesen Sie in der Dienstags-Ausgabe des Tagblattes „Dolomiten“

stol