Samstag, 11. Juli 2015

Fall Chiku: „Rrrrrmiau“ oder doch nur „Mau“

Neuer Ärger für Chiku-Besitzer Herbert Raich: Auf Betreiben der Tierschutzorganisation ENPA, die in dem Strafverfahren Nebenkläger ist, lastet ihm der Staatsanwalt jetzt auch die Art der Haltung des Katers an. Der Verdacht lautet auf Tierquälerei.

Bis September muss sich Chiku noch gedulden: Dann wird feststehen, ob er ein Serval oder ein Hybrid ist und ob er wieder nach Hause darf.
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Bis September muss sich Chiku noch gedulden: Dann wird feststehen, ob er ein Serval oder ein Hybrid ist und ob er wieder nach Hause darf.

Richter Stefan Tappeiner hat die renommierte Forscherin und Katzenexpertin Mircea Pfleiderer am Freitag mit dem Gutachten beauftragt. Sie soll bis 18. September, wenn sie ihre Expertise vorstellen wird, drei Punkte klären:

Handelt es sich bei Chiku um einen reinrassigen Serval oder um einen Hybriden? Sollte letzteres zutreffen, welcher Generation gehört er an? Laut Familie Raich ist Chiku ein Hybride der ersten Generation: Vater Serval, Mutter Hauskatze.

Die dritte Frage an die Fachfrau lautet: Sind die Umstände, unter denen Chiku in St. Pankraz lebte, artgerecht? Schon in den nächsten Tagen wird Pfleiderer Herbert Raich besuchen und die Wohnung sowie Chikus Gehege begutachten.

"D"/rc

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Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Wochenendausgabe der Tageszeitung "Dolomiten".

stol