Dienstag, 18. September 2018

Fall Quici: Für die Anklage war es Mord

Ester Quici habe auf ihren Verlobten Alessandro Heuschreck (50) eingestochen und ihn verbluten lassen. Sie habe den Tatort gesäubert und sich ein Alibi ausgedacht, bevor sie die Rettung alarmierte. Davon ist Generalanwältin Donatella Marchesini überzeugt.

Generalanwältin Donatella Marchesini fordert 24 Jahre Haft für Ester Quici.
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Generalanwältin Donatella Marchesini fordert 24 Jahre Haft für Ester Quici.

Donatella Marchesini forderte deshalb im Berufungsprozess vor dem Schwurgericht 24 Jahre Haft für Quici. In erster Instanz war die 36-Jährige zu 14 Jahren wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt worden. 

Am morgigen Mittwoch hat die Verteidigung das Wort. Diese wird versuchen, das Gericht davon zu überzeugen, dass sich Heuschreck am 21. März 2015 die 18 Stichwunden selbst zugefügt hat. Das Urteil wird für den Abend erwartet.    

stol/rc

stol