<BR /><BR />Der Fall geht auf November vergangenen Jahres zurück. Damals sei das Paar in das Visier einer mutmaßlich professionell organisierten Betrügergruppe geraten. Die Täter sollen eingehende Telefonnummern so manipuliert haben, dass auf den Displays der Mobiltelefone echte Nummern erschienen, die scheinbar den Carabinieri oder Bank-Hotlines zuzuordnen waren.<BR /><BR />Die Betrüger hätten sich am Telefon als Polizeibeamte und Bankmitarbeiter ausgegeben und dem Mann erklärt, sein Konto werde gerade von Hackern angegriffen. Unter Druck sei er dazu gebracht worden, seine Ersparnisse angeblich in Sicherheit zu bringen. Dabei hätte er eine Sofortüberweisung in Höhe von 48.500 Euro auf ein Konto getätigt, das ihm von den Kriminellen genannt worden sein soll.<BR /><BR />Im Verlauf weiterer Telefonate sei es den Tätern außerdem gelungen, an die Zugangsdaten des Kontos seiner Ehefrau zu gelangen. Von dort aus hätten sie zusätzlich eine Überweisung über 4.900 Euro veranlasst.<h3> Über 16.000 Euro an Paar zurückerstattet</h3>Entscheidend war laut den Ermittlern das rasche Eingreifen der Carabinieri. Die Beamten alarmierten umgehend die betroffene Bank und konnten das Konto der Frau noch rechtzeitig sperren, bevor die Überweisung über fast 5.000 Euro endgültig ausgeführt wurde.<BR /><BR />In weiterer Folge führten umfangreiche Ermittlungen sowie die Auswertung von Videoüberwachungsaufnahmen aus Postämtern zur Identifizierung der mutmaßlichen Täter. Dabei handelt es sich um eine 30-jährige Frau aus Rom sowie einen 48-jährigen Mann aus der Provinz Neapel.<BR /><BR />Durch die schnelle Ermittlungsarbeit gelang es den Carabinieri zudem, das Konto der Betrüger vorsorglich sperren zu lassen und damit einen Teil der ursprünglich überwiesenen Summe zu sichern. Die Summe von exakt 16.752,89 Euro wurde inzwischen offiziell an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben.