Das Baby wurde von dem Paar am Dienstag in der Klinik Sacro Cuore im Zentrum von Cosenza gekidnappt. Die kleine Sofia Cavoto wurde aber nach etwa 3 Stunden von der Polizei gefunden und wohlbehalten der Mutter zurückgegeben. <BR /><BR />Als die Beamten das Haus des Kidnapper-Paares in Castrolibero betraten, feierten die beiden gerade mit einigen Verwandten die Ankunft des Neugeborenen. Das kleine Mädchen hatte einen hellblauen Bubenstrampler an.<BR /><BR />Die kleine Sofia, gerade erst 24 Stunden alt, hatte sich mit ihrer Mutter, der 24-jährigen Hausfrau Valeria Chiappetta, in einem Raum der Klinik aufgehalten, als Rosa Vespa sich als Krankenschwester ausgab und das Baby zu einer angeblichen Untersuchung mitnahm. Als das Kind nach einer Stunde immer noch nicht zurückgebracht wurde, schlugen die wahren Eltern Alarm; sie haben bereits einen Buben. <BR /><BR /> <video-jw video-id="Rx701W5d"></video-jw> <BR /><BR />Die Klinikleitung benachrichtigte umgehend die Polizei. Die Beamten sperrten sofort alle Stadtausfahrten und überprüften die Überwachungskameras der Klinik. Dadurch konnten die Entführer schnell identifiziert werden. Am Stadtrand von Cosenza, kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn, konnte alsdann das Fahrzeug der Täter ausfindig gemacht werden.<BR /><BR />Rosa Vespa und Acqua Moses hatten die Entführung schon länger geplant. Die Frau täuschte über Monate hinweg eine Schwangerschaft vor und verkündete schließlich, einen Buben namens Ansel zur Welt gebracht zu haben. Das Paar wollte ursprünglich einen Buben kidnappen. Als es feststellte, dass Rosa Vespa ein Mädchen entführt hatte, brach ein Streit zwischen den beiden aus. <BR /><BR />Die Ermittler durchsuchten die Wohnung des Paares und fanden eindeutige Hinweise darauf, dass die Entführung sorgfältig geplant worden war.<BR /><BR />Die Mutter der wohlbehalten zurückgebrachten kleinen Sofia dankte den Ermittlern. „Die Polizei hat hervorragende Arbeit geleistet – während ich alle Hoffnung verloren hatte“, meinte sie auf Facebook und bedankte sich bei allen, die an der umfangreichen Suchaktion beteiligt waren. Auch Regierungschefin Giorgia Meloni (48, Fratelli d'Italia) dankte den Ermittlern für den Einsatz.